Chinatown und Little Italy

 Unseren täglichen Spaziergang starten wir heute im südlichen Manhattan, wo wir uns Chinatown und Little Italy auf die Bucket List gesetzt haben. Um es einzuordnen: China kenne ich nicht, Italien dagegen aus Touristenperspektive ganz gut. Vielleicht kommt mir deshalb China-Town sehr viel authentischer vor als Little Italy. Auf jeden Fall ist China-Town deutlich größer und wird auch im Straßenbild von zahlreichen chinesischen, chinesisch-stämmigen und asiatischen Menschen dominiert. Auch ansonsten sieht man alles, naja, fast alles, was man in einer Chinatown erwartet: chinesische Schriftzeichen auf Häusern, Reklameschildern und in Schaufensterauslagen;  Lampions, Seidenschirme, Marktstände mit mir unbekannten Früchten, Restaurants mit Dim Sum, Ente, Dumplings…Nur das klassische Tor fehlt; dafür gibt es aber „die eine krumme Straße, die in allen Filmen auftaucht“, so meine Mitreisenden.

Little Italy ist dagegen eher eine einzige Straße, die mit viel Lametta in Grün-Weiß-Rot dekoriert ist, und in der die libanesischen, albanischen oder sonstigen Einwanderer auf seltsam klingendem Italienisch für ihre Straßenrestaurants werben. Die guten italienischen Restaurants – eines, Osteria 106, haben wir auf der Upper East Side schon kennengelernt – findet man wohl woanders. Vielleicht waren wir aber auch schon nicht mehr aufnahmefähig. 

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