Heute ist MoMA, Teil 2, angesagt – wir haben ja die gewonnenen Eintrittskarten. Und diesmal reißt es mich mehr mit. Die Sonderausstellung präsentiert Werke von Ed Rusha, einem amerikanischen Maler, der sich immer wieder mit Schriftzügen und Perspektiven beschäftigt hat. Seine eingesetzten Materialien umfassen neben klassischen Öl- oder Acrylfarben auch Schwarzpulver und Schokolade. Ein vollständig mit Schokolade getäfelter Raum ist optisch und geruchlich ein Vergnügen!

Eine gemischte Erfahrung ist mein abendlicher Versuch, einen Chor zu finden. Schon die Internet-Recherche insbesondere über das Vokal Area Network (van.org) ist aufwändig. Welchen Probenort kann ich überhaupt erreichen? Sind die „Auditions“ nicht schon längst vorbei? Wie professionell sind die Chöre („Du kannst auch selbst komponierte Stücke mitbringen“; Vorsingen mit einer vorbereiteten Arie…)? Nun ja, diesen einen Chor hier habe ich angeschrieben und bin auch freundlich zu einer Probe im Greenwich Village eingeladen worden. Das Programm ist schön, die Leute singen beeindruckend auch in deutscher Sprache vom Blatt. Meine Nachbarin, eine junge Japanerin, verrät mir in der Pause, dass sie auch erst eine Woche dabei ist – aber in Japan ein Gesangsstudium absolviert hat, bevor sie vor einem Jahr nach New York gezogen ist. Mein Vorsingen nach der Probe ist kurz und … naja, nicht von Erfolg gekrönt. Ich muss wohl weitersuchen.
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