4. September 2023 – Leise und einsam ist es vor unserer Haustüre ja selten, doch heute künden die zahlreichen Food Trucks, Polizeisperren und die bereitgestellten Grills an allen Straßenecken von größeren Ereignissen. Anlässlich des Labor Days gibt es in Brooklyn eine große Parade,, die West Indian Day Parade, oder nach Berlin übersetzt, einen Karneval der Kulturen. Die Straßenränder sind gefüllt mit Menschen, die sich in den Nationalfarben von Jamaica, Trinidad, Tobago und weiteren mittelamerikanischen Staaten mit Tanz, Lachen und Essen die Wartezeit auf den Umzug vertreiben.
Der nähert sich nur sehr langsam, angeführt von Polizei, Feuerwehr, Gefängnis und sonstigen Ordnungshütern, die alle ihre eigenen Wagen haben. Mehr Stimmung gibt es indess hinter den Absperrgittern. Mir wird es irgendwann zu viel Gewühl und Hitze, und ich will nur noch die Flucht ergreifen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan – ganze Subway Stationen sind gesperrt.
Nachdem wir in dem Gewühl und Gedränge noch nicht einmal in die Subway steigen können, muss ich die Flucht ergreifen und in die „beschauliche“ Upper East Side und das Metropolitan Museum flüchten. Ich bin wohl doch kein echter Großstadtmensch, der eine Million Menschen mal so schnell ertragen könnte. (Auch wenn das Museum natürlich nicht menschenleer war…)

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