31. August 2023 – Irgendwie kommt man nicht drum herum: New York ist und war schon von Anfang an eine riesige Drehscheibe. Bestimmt bin ich daher auch nach dem dritten Teil noch nicht fertig mit der Beschreibung von Wegen. Heute springe ich zur Abwechslung aber einmal ins Wasser, genauer gesagt in den East River. Dieser trennt nämlich Brooklyn von Manhattan und würde daher schnell zur Grenze unserer touristischen Mühen, gäbe es nicht so viele Möglichkeiten, ihn zu über- oder unterqueren. Die meisten Subway-Linien führen tatsächlich unter dem Wasser hindurch; welche technische Leistung dahinter steckt, muss ich noch erkunden. Die Brücken als oberirdische technische Errungenschaften sind da schon sichtbarer – von Süd nach Nord sind das die Brooklyn-Bridge, die Manhattan Bridge und die Williamsburg Bridge.
Doch heute wollen wir den East River gar nicht überqueren, sondern starten an seiner östlichen Seite, wo ein kleiner Park am Wasser zum spazieren und zum Staunen über die Silhouette von Lower Manhattan einlädt. Und für uns geht es dann, weil wir uns mit Zeiten und Distanzen mal wieder verschätzt haben, auch gleich auf einer Fähre auf dem East River bis zu Long Island City und dem Hunter‘s Point Park, wo wir uns im Freiluftkino einen Film anschauen wollen. Letztlich bleiben wir aber auch hier an der atemberaubenden Kulisse hängen. Die Aussicht von dem alten Eisenbahngelände (hier ging es für die Waren vom Schiff auf den Zug oder umgekehrt) ist einfach zu grandios.

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