Brooklyn Botanic Gardens

Der November verwöhnt uns hier, was das Wetter betrifft, mit sonnigem und kühlen Wetter. Auch wenn einige Bäume schon kahl sind, gibt es an anderen noch genug buntes Laub. In der Ferne haben wir dieses ja schon mehr als einmal aufgesucht, doch in dieser Woche haben wir einmal ganz in der Nähe geschaut. Dort liegt nämlich nicht nur der Prospekt Park, der zu Herbstspaziergängen einlädt, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft zum Park auch der Botanische Garten von Brooklyn.

Normalerweise ist der Eintritt nicht gerade geschenkt, wenn man nicht gerade über eine Jahresmitgliedschaft verfügt. Jetzt, wo die Natur sich zurückzieht, gibt es aber an Wochentagen einen Pay-What-You-Wish-Eintritt, der auch eine kürzere Stippvisite attraktiv macht. 

Und sie lohnt sich. Auch wenn nicht alles grünt und blüht, gibt es genug zu sehen: gelbe Gingkos, die letzten blühenden Rosen im Rosenhain, gelb-rötlich verfärbte Kirschbäume in dem „Cherry Esplanade“. In einem japanischen Garten mit Brücke, Schrein und weiteren authentischen Elementen leuchtet der Ahorn rot und spiegelt sich im Teich. 

Japanische Gartenkultur hat auch noch in einem der Gewächshäuser seine Spuren hinterlassen: hier sind eine Reihe von Bonsai-Bäumen zu bewundern, der älteste über 200 Jahre alt. Der Botanische Garten wurde übrigens Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt.

Kirschbäume, Magnolien-Plaza und Narzissenhügel machen den Besuch des Geländes sicher auch zu anderen Jahreszeiten attraktiv. Für den Winter (vom 17. November bis zum 1. Januar 2024) ist übrigens eine große Lichtschau vorgesehen, die jetzt schon überall aufgebaut wurde. Ob es sich wirklich lohnt, dafür (mit vollem Eintritt) zu kommen, weiß ich noch nicht so genau. 

Empfehlen kann ich aber, für diejenigen, die es nicht bis ins Original schaffen, einen Blick auf die Website des Botanischen Gartens www.bbg.org. Dort kann man nicht nur übers Gärtnern, Kompostieren und die Brooklyner Flora und Fauna lesen, sondern auch Rezepte finden. Für Japan-Freunde z.B. Panna Cotta mit Kirschblüten. https://www.bbg.org/article/eat_local_cherry_blossom_panna_cotta

PS Es gibt übrigens auch noch den New York Botanic Garden, der deutlich größer ist und in der Bronx liegt. Schaffe ich auch noch.

Hinterlasse einen Kommentar

Berlin, Brooklyn, and beyond

Eine Berlinerin berichtet aus Brooklyn