Architektur

Architektur

Ein Thema liegt oder besser steht so offensichtlich auf der Straße, dass kaum zu glauben ist, dass ich es bisher noch nicht in einem eigenen Beitrag aufgegriffen habe: Architektur. Natürlich habe ich hier einzelne Gebäude schon erwähnt und mit Fotos dokumentiert. 

Meiner Familie und mir selbst habe ich schon etliche Male versprochen, kein Foto mehr von der Skyline zu machen. Nur um dann das Versprechen gleich wieder zu brechen mit Begründungen wie:„Das Chrysler Building ist von hier aus am besten einzufangen.“ „Das Abendlicht lässt den One World Turm besonders schön glänzen.“ „Aus diesem Winkel ist das Empire State Building genau zwischen den Brückenpfeilern zu sehen.“ 

Auch ein paar noch nicht ganz so alte und bekannte Gebäude sind immer wieder Gesprächsstoff bei unseren Touren durch die City: Gefällt dir das gewellte Gebäude von Gehry in Lower Manhattan (8 Spruce Street)? Liegt der glänzende Turm dort in Manhattan oder in Brooklyn? (Running Gag bei uns. Er heißt One Manhattan Square und liegt in Manhattan.) Heißt das Gebäude, das aussieht wie aus Jenga-Steinen zusammengewürfelt, auch Jenga-Tower? (Ja, und die Statik ist hoffentlich besser berechnet als in dem Spiel).

Eine gute Gelegenheit, etwas mehr über Architektur in allen fünf Stadtteilen New Yorks zu erfahren, ist eine Art „Tag des offenen Denkmals“, hier „Open House New York“ genannt. Leider sind wir erst etwas spät auf den Termin im Oktober aufmerksam geworden, und haben daher nur noch Eintritt in zwei nicht ganz so nachgefragte Orte bekommen. Wer für 2024 interessiert ist, sollte also rechtzeitig auf der Website www.ohny.org vorbeischauen. 

Eine Attraktion bei Open House wäre in diesem Jahr, glaube ich auch die umgebaute Domino Sugar-Fabrik gewesen, die zu einem Ensemble von neuen Gebäuden an der Brooklyner Seite des East River gehört. Das haben wir zwar verpasst, aber dafür sind wir bei einem Spaziergang auf ein Modell für der Gebäudegruppe in einem Fenster eines Architekturbüros sehen. Auch spannend!

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Berlin, Brooklyn, and beyond

Eine Berlinerin berichtet aus Brooklyn