Hier bin ich wieder – zurück in New York und bei diesem Blog und danke für Geduld und Verständnis für mein längeres Schweigen.
Bevor ich zu meinem eigentlichen Thema zurückkomme, gibt es einen kurzen Rückblick auf meine (nicht nur touristische) Tour d’Europe, die mich an bekannte Orte und weniger bekannte Ziele und zu vielen freundlichen und hilfsbereiten Menschen geführt hat.
Zum Beispiel in Wien. In der K&K Metropole fallen einem aus New York kommend gleich ein paar angenehme Unterschiede auf. Zum Beispiel gibt es in Wien so viele schöne Häuser, die ihren Prunk ganz lässig zur Schau stellen, dass man gar nicht weiß, wo man hinschauen soll. Selbst, wenn man wesentliche Teile seines Tages im Dreieck zwischen Haltestelle Michaelbeuren AKH, Lazarettgasse und Spitalgasse verbringt.
Da wären nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten wie die Hofburg, die Oper, das Burgtheater oder der Stephansdom zu nennen, sondern ganze Straßenzüge und Viertel. Nur exemplarisch sei hier Neubau im 7. Bezirk genannt, wo sich ein schönes Haus ans nächste reiht – viele stammen wohl aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Wien eine große Verdichtung erlebte; zwischendurch stehen aber auch gut erhaltene Barockhäuser aus Tagen, in denen Manhattan noch eine kleine Siedlung unter niederländischer und später englischer Herrschaft war.






Ein weiterer Standortvorteil Wiens im Vergleich zu New York:
In vielen Bäckereien wird richtig gutes Brot verkauft; Bioläden und dm wecken Heimatgefühle. Und natürlich gibt es die Caféhäuser. Wir haben es dieses Mal tatsächlich in das Café Central geschafft, um das wir wegen der stets langen Schlangen und der berühmt miesepetrigen Ober ansonsten eher einen Bogen gemacht haben haben. Aber bei diesem Besuch an einem Vormittag unter der Woche gab es weder das eine noch das andere, und der Cappuccino wurde wie der Kaiserschmarrn prompt gebracht. Der Vergleichstest hat übrigens ergeben: Demel-Kaiserschmarrn schmeckt noch besser – den Vergleich des Ambientes von Demel-Café und Café Central ist hier nicht berücksichtigt; wir haben die klassische Mehlspeise nur bei einer Außenstelle genossen).





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