Heute beginnt die Strandsaison. Bei blauem Himmel habe ich mich mit Blick auf den One World Tower und die Statue of Liberty an den Hudson gesetzt und genieße den weichen Sand zwischen den Zehen. Ich trage ansonsten zwar noch Winterjacke, Pullover und lange Hosen, aber ich bin mir fast sicher: bald wird man um die Mittagszeit nicht mehr in der prallen Sonne sitzen wollen.
Mein aktueller Standort ist relativ neu hinzugekommen zu den inzwischen typischen Parks in Wassernähe. Die früheren Piers, wo früher Frachtschiffe und Fähren angelegt haben werden immer weiter umgebaut in unterschiedliche Parks und Freizeitanlagen. Wie eine Perlenkette legen sie sich um die Südspitze Manhattans. Und auch Brooklyn hat sein East-River-Ufer schon an vielen Stellen sehr schick gestaltet.
Auf dem einen Pier locken aufgeschütteter Sand und schicke blaue Stühle unter Sonnenschirmen; auf einem anderen sind Fußballfelder untergebracht. Ein ganzer Sportpier in Brooklyn bietet natürlich auch Basketballfelder. Tischtennis, Beachvolleyball, Tennis, Skaten – das ganze Programm ist möglich, wenn man weiß, wohin man sich begeben muss. Zum Sitzen, Ausruhen und Staunen gibt es natürlich auch zahlreiche Möglichkeiten.
Teilweise kann man den Parks ihre Geschichte auch noch ansehen: Im Domino-Park stehen renovierte, blau angestrichene Kräne, die einen Weg in der oberen Etage tragen. Am Hunters Point Park ist noch ein Verladegerüst stehen geblieben und lockert den Blick auf.
Ein weiterer besonderer Park in Manhattan ist Little Island, ein künstlich angelegtes Inselchen wurde. Auf zahlreichen Stelzen , die wie seltsame Blumen aus dem Wasser ragen, ist eine Parklandschaft, mit Hügeln, Amphitheater, einer weiteren Freiluftbühne und Aussichtspunkt entstanden. Wenn man Glück hat, kann man auch Hula Hupp üben oder mit einem überdimensionalen Jenga-Spiel die New Yorker Skyline ergänzen.
Definitiv eine ganze Reihe von Lieblingsplätzen!




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