Die versprochenen Blumen und Blüten aus den Parks und der City will ich heute, auch in Vorbereitung auf unsere Washington-Reise, gleich mit etwas Kirschblütenkunde verbinden. Kann ja nicht schaden, zu wissen, was gerade blüht und wo man die Kirschblüten in allen B-Städten der Welt und darüber hinaus bewundern kann.
Neulich habe ich ja schon einmal von dem Sakura-Park in Morningside Heights, also nördlich der Columbia University, erzählt, wo einige von Japan gestiftete Bäume stehen. Auch im Central Park gibt es ein paar Bäume. Die größte Kirschbaum-Ansammlung in Brooklyn befindet sich auf jeden Fall im Brooklyn Botanic Garden, der neben über 200 Bäumen auch eine ganze Website-Rubrik über Kirschblüten hat. Auch wenn man nicht vor Ort ist, kann man dort den Fortschritt der Blüte verfolgen oder lernen, welchen anderen Bäume man nicht mit Zierkirschen verwechseln sollte, wie zum Beispiel Pflaume, Aprikose, Pfirsich, Nektarine, Mandel, die alle Prunus-Arten sind.
Aber da ich ja weder in Berlin noch in Brooklyn zu den Gartenbesitzern gehöre, nehme ich einfach, was kommt und freue mich darüber.
In Washington wird das Thema Kirschblüte übrigens auch gehypt – wahrscheinlich die uralte Sehnsucht der Menschen nach Schönem, gerade wenn‘s ansonsten ein bisschen schwierig ist. Auf jeden Fall ist ausweislich der Seite https://cherryblossomwatch.com/ in diesem Jahr der Höhepunkt der Blüte schon am 17. März gewesen – früher als in den fast allen Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen, und auf jeden Fall so, dass wir an Ostern nicht mehr viel davon sehen. Schöne Bilder mit diversen Wahrzeichen Washingtons gibt es aber auf der Website.
Und hier noch ein paar Hinweise für Kirschblütenfans in Brüssel, Bonn und Berlin. Von Japan fange ich jetzt besser nicht an.



Hinterlasse einen Kommentar