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Noch dem unangenehmen, aber allgegenwärtigen Wirtschaftsthema heute wieder zurück zur Kultur: Das dritte Theaterstück in dieser Woche „Good Night, and Good Luck“ habe ich ja neulich schon angeteasert, und war ob all der Vorschusslorbeeren für George Clooney gar nicht sicher, ob es den großen Erwartungen standhält und einen weiteren Blog-Eintrag rechtfertigt. Doch sowohl das Stück
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Ich muss zugeben, ich konnte doch nicht ganz locker lassen. Wenn während meiner Anwesenheit in New York Weltwirtschaftsgeschichte geschrieben wird, dann möchte ich das auch sehen. Und so habe ich mich am gestrigen Montag bei sehr kühlem und ungemütlichen Wetter nach einiger Anlaufzeit aufgemacht, um “die Börse zu schließen”. Nicht, dass zu erwarten gewesen wäre,
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Mein persönlicher Kulturmanager hat es gut mit mir gemeint: Jeden Abend gibt es einen anderen Programmpunkt. Angesichts des eher traurigen, grauen Wetters ist das eine gute Sache. Ob man die gesehenen Stücke dagegen als Aufheiterung bezeichnen kann, ist zumindest fraglich. Das erste, “Wine in the Wilderness” von der afro-amerikanischen Schauspielerin und Bühnenautorin Alice Childress, spielt
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Die Statue of Liberty steht noch. Soviel lässt auf jeden Fall schon einmal sagen zu der in Deutschland meistgestellten Frage, wie es denn jetzt und unter der Regierung Trump II in den USA aussieht. Meine Eindrücke sind natürlich sehr individuell, nur auf New York und mein unmittelbares Umfeld bezogen. Der Flug und die Einreise waren
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Es ist ja wirklich nicht so, als ob man in Berlin einen ganzen Sommer lang einfach gar nichts machen könnte. Auch wenn das Tempo etwas geringer ist als in New York City und der Alltag ein paar mehr bürokratische Schönheiten wie Steuer, Versicherungen, etc. bereithält, gibt es schon auch blog-würdiges. Zum Beispiel Fahrradfahren an der
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Heute gibt es nicht nur einen, sondern gleich vier Romane zum Preis von einem! “Trust” von Hernan Diaz, der für dieses Werk 2023 den Pulitzer Preis gewonnen hat, erzählt gleich viermal die gleiche Geschichte rund um ein New Yorker “Finanzgenie” zur Zeit der goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts und des darauf folgenden Börsencrash. Zudem geht
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Jetzt ist schon ein ganzer Monat vergangen, seit ich New York verlassen habe. Doch natürlich bestehen noch zarte gedankliche und reale Bande. So habe ich nicht nur einen Mann und eine Wohnung dort zurückgelassen, sondern – natürlich ohne Hintergedanken! – auch sämtliche Sportkleidung. Ein weiteres Opfer unseres Umzugs per Flugzeug wurde eine niegelnagelneue Yoga-Matte: sie
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… wenn es am schönsten ist? … bevor die heißesten Tage auf der Stadt liegen … obwohl noch zahlreiche Phänomene nicht ausreichend erforscht sind (stimmt es, dass der Kontrabass das am häufigsten in der Subway transportierte Instrument ist?) … bevor ein neuer Bürgerkrieg in den USA ausbricht und/oder ein verurteilter Betrüger Präsident wird … während
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Jetzt wollte ich ein bisschen harmloses Zeug über die Jahreszeiten erzählen, da kommen schon wieder die jüngsten Hiobsbotschaften aus dem amerikanischen Wahlkampf. Schüsse auf einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner, Donald Trump (zum Glück nur leicht) verletzt. Das macht das Rennen um das Weiße Haus nur noch aufgeladener als es ohnehin schon war und ist zudem einer
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Der Zuschauer lernt sie in nur drei Situationen und Lebensphasen kennen: Am Anfang, im Jahr 2000 in Seoul steht Nora mit ihrer Familie kurz vor ihrer Auswanderung nach Toronto. Um gute Erinnerungen für die Tochter zu schaffen, arrangiert ihre Mutter ein Date unter den beiden Zwölfjährigen. Zwölf Jahre später, nach Hae Sungs Militärdienst und während









