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Kurze Tage, schlechtes Wetter, da erlebt man nicht so viele berichtenswerte Dinge. Und so schöpfe ich heute aus den Vorräten vergangener Wochen und schreibe Euch ein paar Zeilen über ein Thema, genauer gesagt, einen New Yorker auf, den ich eigentlich lieber totschweigen würde. Damit wäre ich hier in New York in guter Gesellschaft. Der Großteil…
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Dem Vernehmen nach wird Chanukah in Berlin in Deutschland dieses Jahr auch größer – oder zumindest sichtbarer – gefeiert als in früheren Jahren. Zumindest ist bei mir angekommen, dass der Bundeskanzler am Donnerstag die erste Kerze auf der Menorah vor dem Brandenburger Tor angezündet hat. Auf dieser Seite des Atlantiks ist Chanukah auf jeden Fall…
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Wenn man nur genügend Newsletter abonniert, und dazu wird man hier eigentlich von den meisten Organisationen genötigt, dann macht man manchmal erstaunliche Zufallsfunde. So sind wir über die Architekturseite ohny.org auf eine offene Probe von STREB aufmerksam geworden. Nie gehört? Hatten wir auch nicht und sind dann ohne besondere Erwartungen nach Williamsburg geradelt, um „irgendwas…
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So, die Plätzchen sind aus dem Ofen gezogen, das Buch*, aus dem ich ein paar Aspekte meiner Erkenntnisse präsentiere, möchte wieder zurück ins Bibliotheksregal, und ich fürchte ich habe keine gute Entschuldigung mehr, um mich vor dem versprochenen Thema Parteien in den USA zu drücken. Im Prinzip ist es ja einfach: Es gibt im Wesentlichen…
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Mangels spannender eigener Erlebnisse in Brooklyn gibt es heute eine Filmkritik. Wir waren nämlich in einem richtigen Kino in der Nähe und haben uns einen Film angeschaut, der laut New York Times zu den zehn besten des Jahres 2023 gehört: „Killers of the Flower Moon“ von Martin Scorsese. Filmpremiere war im Frühjahr in Cannes und…
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Nach gut drei Monaten New York bin ich wahrscheinlich in der klassischen Phase der Ernüchterung, die mit Auslandsaufenthalten nun einmal einher geht. Nichts ist mehr richtig neu, die Freunde zu Hause fehlen, die gewohnten Annehmlichkeiten auch. So hatte es Harlem nicht gerade leicht bei meinem dritten und erstmals gezielten Ausflug in diesen Stadtteil, der sich…
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Vor kurzem habe ich vom New York Transit Museum geschrieben, aber jetzt muss ich wirklich mal mit Euch in die Subway einsteigen. Hier runter geht es lang! Und schon sind wir in einer der 472 Subway Stationen New Yorks, mittendrin im Lärm und Trubel, der im Dezember sein Jahreshoch erlebt. Nach Angaben der Metropolitan Transport…
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Zum Vorabend des ersten Advents haben wir uns ein weiteres Konzert im Lincoln Center gegönnt. Obwohl die Künstler isländisch, britisch und indonesisch (und ansonsten amerikanisch) waren, war es für mich ein amerikanisches Erlebnis per excellence: Habe ich mich doch in dem Leistungskurs Englisch und im Amerikanistik-Studium oft genug mit dem Konzept der „American Frontier“ und…
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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, etwas Handfestes zu schreiben, zum Beispiel zum Zwei-Parteien-System in den USA. Aber dann habe ich mir vorgestellt, wie ihr in Mitteleuropa am ersten Advent mit einer Tasse Tee oder Kaffee neben einer brennenden Kerze sitzt, draußen fällt der Schnee… Da passt die profane Politik nicht so wirklich rein. Dann doch…
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Mindestens zwei meiner Stadtführer haben diesen Ort als sehenswert empfohlen, zudem haben wir schon einen Kindergeburtstag im Brüsseler Musée du Tram gefeiert. Gründe genug für die Technikfreunde unter uns, das New York Transit Museum in Downtown Brooklyn zu besuchen. Beheimatet ist dieses Museum passenderweise in einer alten Subway-Station, die 1946 nach nur zehn Jahren Betriebszeit…