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Sonnenschein und Wolkenbrüche, erste und letzte Male, zu warme Wohnung, zu kalte Subway, furchtbare TV-Debatten hier, furchtbare Wahlergebnisse in Europa/Frankreich, Fundstücke am Wegesrand und verlorene Taschen in der Subway. Irgendwie balanciert es sich ja alles aus. Gestern habe ich eine wunderschön-hässliche Schirmmütze ohne Mütze (Ihr wisst schon, die Dinger, die Tennisspieler tragen) in Regenbogenfarben gefunden,
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Falls Ihr Euch fragt, ob das heutige Foto mit KI generiert wurde, kann ich Euch versichern: Nein, hier ist alles handgefertigt und selbst erlebt. (Obwohl, full disclosure, bei den Fotos zur Mermaid Parade habe ich zweimal störende Hände mit Handys wegradiert. Ansonsten schneide ich die Bilder allenfalls etwas zu, aber das ist ja quasi-analoge Technik.)
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Bevor ich mich hier in NYC vom Acker mache (um gleich mal mit der Erdmetaphorik zu beginnen), habe ich noch diverse Schreibschulden zu begleichen. Zum Beispiel die letzte Folge der Mini-Serie zu den Elementen. Heute soll es daher um die Erde in New York gehen. Da wäre zunächst einmal festzuhalten, dass der größte Teil der
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Nur Verlierer. Das ist die Bilanz der gestrigen Fernsehdebatte zwischen Biden und Trump. Biden wirkte wie der manchmal etwas inkohärente Ur-Großvater, dem man höflich zuhört, wenn er seine Meinung zur Politik beiträgt. Er weiß ja wirklich viel, hat vieles gut entschieden, kennt fast alles aus Erfahrung. Nur manchmal wird es etwas unscharf: die Aussprache, die
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Die wahrscheinlich schwierigste (wahlweise auch schmierigste) Form der Bühnenkunst ist Comedy. Was der eine komisch findet, bringt die andere gar nicht zum Lachen. Was heute gerade so im Bereich der Schmerzgrenze liegt, kann morgen schon einfach nur weh tun. Oder man langweilt sich, weil man sich durch vorgetragene Witze nicht angesprochen fühlt oder sie gar
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Während Ihr Euch in Deutschland wahrscheinlich nolens volens dem einzig wichtigen Thema widmet, Fähnchen-schwenkend vor dem Fernseher oder der Großbildleinwand im Park sitzt und jubelt, wenn die richtige Mannschaft das Runde ins Eckige schießt, geht es hier heiß (Wetter), aber ernst (Politik) zu. Gestern (letzter Dienstag im Monat) waren mal wieder Wahlen in New York.
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Wir haben ja schon Einiges am Straßenrand gefunden, mit dem wir unseren Haushalt bereichern konnten: Hemden oder Blusen, einen Fahrradhelm, eine funktionstüchtige Gitarre (no strings attached; nein, fünf von sechs Saiten waren dran, die letzte haben wir dazugekauft und können das Instrument demnächst upgecycled, um diesen Denglischen Neologismus zu verwenden, für den nächsten Nutzer wieder
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Heute ist noch einmal Zeit für eine Theaterkritik – möglicherweise meine letzte aus New York. Zumindest für jetzt. Doch bei allem Abschiedsschmerz, der sich hier so langsam einschleicht, bin ich mir doch sicher, dass ich noch ein-, zwei-, dreimal oder öfter in den Big Apple zurückkehren werde. Trotzdem; jetzt, während des Countdowns wird das Kultur-,
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Der Sommer kann ja so schön sein! Vor allem, wenn man sich ihm so richtig hingibt. In New York heißt das zum Beispiel: pack die Badehose ein, nimm das kleine Schwesterlein, und dann geht es raus zum Atlantik. Diesmal nach Coney Island. Dort warten am Strand viel Sonne (und, wenn man nicht aufpasst, schnell auch
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Neulich habe ich ja schon einmal angefangen von den Supertalls zu berichten, die vor allem in den letzten zehn Jahren hier aus dem Boden in die Luft geschossen sind und weiter schießen wie Pilze, oder besser noch wie Spargel. Denn die meisten der neu entstandenen Gebäude in dieser Kategorie (zur Erinnerung, definiert sind Supertalls durch









