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Bei 14 Stunden Zugfahrt wird der Blick ins Grüne irgendwann unerträglich. Gut, wenn man sich mit etwas Lesestoff ausgestattet und vorher Filme oder Podcasts heruntergeladen hat. Bei den Filmen hatte ich immer noch eine teilweise in New York spielende Geschichte offen, die Baz Luhrmann-Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds Roman „The Great Gatsby“. Der Roman, den
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Diese Zeilen entstehen mal wieder unterwegs. Für unseren Heimweg von Charleston nach New York City haben wir noch einmal das Verkehrsmittel gewechselt und sind diesmal mit der Bahn unterwegs, in einem Palmetto-Train von Amtrak. Wer sich jemals über die Deutsche Bahn, ihre Baustellen und Verspätungen beschwert hat, der sollte beim nächsten Mal einfach das genießen,
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Die Gefahr, dass ich hier etwas monothematisch unterwegs bin, ist nicht ganz von der Hand zu weisen: Auch heute muss ich Euch noch einmal mit US-Geschichte und Sklaverei beschäftigen. Aber wie oft ist man schon in einer Stadt, in der der amerikanische Bürgerkrieg ausgebrochen ist? (Come to think of it, Donald Trumps gestrige Verurteilung in
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Heute also ein paar Worte zu Charleston, der letzten und möglicherweise schönsten Station unserer Reise in die Südstaaten. Natürlich haben wir immer nur den eingeschränkten touristischen Blick auf die Stadtzentren und nicht unbedingt die Gebiete, wo die Dame an der Hotelrezeption oder der Mann an der Tankstelle wohnt. Aber trotzdem: Das historische Zentrum von Charleston
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Noch ein Reisetag, der uns von morgens bis Abends auf Achse gehalten hat, obwohl die Distanz diesmal nicht so groß war. Wir sind von Savannah ein Stück weit die Küste nach Norden gereist und befinden uns jetzt in Charleston. Verkehrsmittel der Wahl war diesmal – wer uns kennt, wird es kaum glauben – das Auto.
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Unser zweiter Tag in Savannah begann im Zeichen der „Dead ends“. Und ich hoffe, man möge mir mein Augenzwinkern an dieser Stelle nicht als Respektlosigkeit auslegen. Passend für den Memorial Day hatten wir uns vorgenommen, den Bonaventure Cemetery aufzusuchen, der ein paar Meilen vom historischen Zentrum Savannahs entfernt ist. In unserem Stadtführer wird er als
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Savannah ist nicht nur eine für amerikanische Verhältnisse alte Stadt – sie wurde 1733 als erste Stadt der britischen Kolonie Georgia gegründet -, sie ist auch besonders grün. Im historischen Zentrum gibt es zwischen den quadratisch angeordneten Straßen alle Nase lang einen kleinen parkartigen Square, in dem meistens auch ein oder zwei Denkmäler stehen. Sie
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Wer wie ich aus seinem kleinen New York kaum herauskommt, der ist schon überrascht, wie groß dieses Land ist. Vor allem wenn man es am eigenen Leibe erfährt oder wie wir gestern erfliegt. Den gestrigen Tag haben wir überwiegend auf Flughäfen und in der Luft verbracht, um von der östlichen Südküste (New Orleans) zur südlichen
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Nur weil ich zuletzt von „versumpft“ geschrieben habe, fange ich heute mal mit einer Sache an, die man in New Orleans möglichst nicht machen sollte: Des Nachts in der Bourbon Street versumpfen. Das Sträßchen, dass tagsüber verlassen vor sich hin schläft, entpuppt sich nachts als DIE Partymeile der USA. Da schützen wir uns doch lieber
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Ich sitze gerade morgens um kurz nach sechs Uhr bei 24° Celsius Außentemperatur am Hotelpool und muss für mich und Euch mal ein wenig Geographie und Geschichte nacharbeiten. New Orleans liegt auf dem 29. Breitengrad, so nah am Äquator, dass in Europa da keine Stadt mehr mithalten kann. Kairo (wo ich noch nicht war) wäre









