Wie angekündigt gibt es diesmal ein paar Eindrücke aus Boston, wie New York eine der ältesten Städte in den USA und, so sagt es einer meiner Reiseführer, auch eine der europäischsten Städte. Einflüsse haben nicht nur die Engländer hinterlassen (vor und nach der Boston Teaparty), sondern zum Beispiel auch die Italiener, die das North End der zentralen Halbinsel mit zahlreichen Restaurants, Bäckereien und Mercatos in Beschlag genommen habe. Das war zumindest der erste Eindruck nach unserer Ankunft als wir nicht weit vom Hotel in der Nähe des Nordbahnhof angekommen sind.
Doch Boston ist vielfältig. Es gibt natürlich Einiges zur Geschichte der USA zu entdecken und anzusehen, wobei wir uns angesichts der Temperaturen, Menschenmengen und Preise da dieses Mal zurückgehalten haben. Das alte Rathaus haben wir aber (von außen) gesehen und im Kontrast dazu das neue, brutalistische Gebäude, das am langen Wochenende vom 4. Juli noch in Nationalfarben angestrahlt war.


Alt und Neu begegnen einem auch in der Innenstadt. Das Old State House, in dem noch die britischen Kolonialherren untergebracht waren, ist jetzt teils Subway-Station, teil Museum; im (auch nicht wirklich) neuen State House mit goldener Kuppel sitzt die Regierung des Staates Massachusetts.
Nicht fehlen darf natürlich auch ein Hinweis auf einen der illustren Söhne der Stadt, John F. Kennedy, der in typisch amerikanischer Präsidenten-Pose dynamisch vorwärts schreitend im Garten des State House steht.



Unser Spaziergang hat uns dann weiter durch Beacon Hill mit einer der malerischsten Straßen, Acorn Street geführt. Mit ihren sehr unebenen Cobble Stones ist sie die Touristenattraktion, aber das ganze Viertel ist wirklich eine schöne und wohlhabende Gegend. Das gilt auch für das angrenzende Viertel Back Bay, in dem man alte Häuser bewundern und gepflegt shoppen kann. Und, hier konnte ich natürlich nicht widerstehen, eine beeindruckende Public Library mit Lesesaal, Springbrunnen und Arkaden sowie einem noblen Tea House kann man auch noch entdecken. Morgen mehr!




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